Warnmeldung Ackerbau Nr. 11



Hinweise vom 03.05.2022 Nr. 11

Wir informieren Sie über Winterweizen und Erbsen

Winterweizen:
Spätere Saaten im kleinen Odenwald sind im zwei Knoten Stadium, frühe Grannenweizen Sorten in der Rheinebene schieben das letzte Blatt oder haben dieses sogar schon geschoben.

Aktuell haben wir im gesamten Kreisgebiet auf folgenden Sorten Gelbrostbefall gefunden:

Elixer
RGT Reform
RGT Sacramento
Ambello

Befindet sich der Weizen wie in der Rheinebene oder frühe Saaten im Kraichgau im Stadium „letztes Blatt wird geschoben“ und ist Gelbrostbefall vorhanden, kann hier mit einem breit wirkenden Fungizid der Schutz des gesamten Blattapparates vorgenommen werden. Vor allem in der Rheinebene steht oftmals Mais als Vorfrucht. Hier kann dann in der Weizenblüte eine klassische Ährenbehandlung inkl. Fusarium folgen.

Befindet sich der Weizen noch im Stadium zwei Knoten und Gelbrost ist vorhanden, dann kann dieser mit einem Tebuconazol haltigen Produkt bekämpft werden.

In gesunden Sorten besteht aktuell noch kein Handlungsbedarf.
ABER:
Kontrollieren Sie Ihre Bestände in kurzen Abständen. Die feucht – kühle Witterung soll noch anhalten.

Mischungen mit MCPA – haltigen PSM zur Distelbekämpfung sind möglich.

Ein Insektizid Zusatz ist aktuell nicht nötig!

Denken Sie an die Spritzfenster in den Schutzgebieten.

Erbsen:
Kontrollieren Sie Ihre Erbsenbestände, ob die Herbizidbehandlung zum gewünschten Erfolg geführt hat.
Nutzen Sie bei Bedarf auch die Chance in einer Blattkultur, die „einfachere Bekämpfung“ der Gräser durchzuführen. Im Zweifelsfall Beratung anfordern.

 

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