Wir informieren Sie über Termine, Mais und Zuckerrüben
Pamira:
Die diesjährigen Termine in unserem Gebiet zur Abgabe der gespülten Pflanzenschutzmittelkanister sind wie folgt:
22. + 23.06. bei der ZG in Bruchsal
23. + 24.06. bei der ZG in Heddesheim
24. + 25.06. bei der Agroa in Bad Rappenau-Bonfeld
Mais:
Mit der chemischen Behandlung gegen den Maiszünsler kann ab sofort begonnen werden. Fahrten sind aktuell durch die vorherrschenden Temperaturen nur begrenzt möglich. Wir empfehlen das Produkt Coragen mit einer Aufwandmenge von 125 ml/ha in mindestens 300 Liter Waser pro ha.
Zuckerrüben:
Ab sofort müssen die Rübenschläge mindestens einmal in der Woche auf Blattkrankheiten kontrolliert werden. Die Schadschwelle bei der Cercospora liegt aktuell bei 5% Befall. Kontrollieren Sie idealerweise im Randbereich zu Schlägen, auf denen 2025 Zuckerrüben angebaut wurden.
Wir empfehlen in der ersten Behandlung 1,5 Liter /ha Univoq oder 1,2 Liter/ha Propulse, jeweils mit einem zugelassenen Kupferpräparat.
Fahren Sie bei Überschreitung der Schadschwelle mit mindestens 300 l/ha Wasseraufwandmenge in den frühen Morgen stunden bis 9 Uhr, um eine gute Benetzung des kompletten Blattapparates zu gewährleisten.
Von Tankmischungen mit Fungizid + Kupferprodukt + Insektizid raten wir ab, da diese zu Verstopfungen in Düsen und Düsenfiltern führen können. Achten Sie auf die Auflagen bei den entsprechenden Produkten und auf die Spritzfenster in den Schutzgebieten.
Kalkdüngung:
Nach der Getreideernte ist der beste Zeitpunkt für die Ausbringung von Düngekalk. Der pH- Wert ist kein Indikator für den pflanzenverfügbaren Kalk. Ein Test mit Salzsäure erleichtert die Entscheidung über einen Bedarf. Im Zweifelsfall Beratung anfordern.
Feldhygiene/Trespen/Ungräser:
Wie im letzten Jahr erinnern wir an ein faires Miteinander, wenn es darum geht, die weitere Verbreitung von Ungrassamen wie z.B. Trespen, Windhalm, Weidelgras und Ackerfuchsschwanz in den Fluren zu verhindern. Wurde ein Schlag mit einer Restverungrasung gedroschen, sollte man den Schneidwerkswagen auf den eigenen Acker ziehen und dort das Umbauen vornehmen, damit die Ungrassamen nicht beim Kollegen landen. Ein grobes Reinigen dauert auch nur ein paar Minuten und ist sehr hilfreich. Gemeinsam kann hier viel Gutes erreicht werden. Vielen Dank!
Notieren Sie sich die Flächen, bei denen Trespen, Ackerfuchschwanz, Windhalm und Weidelgras nicht bekämpft werden konnten. Hier ist es wichtig mit der Fruchtfolge, Bodenbearbeitung und der richtigen Herbizidstrategie in den folgenden Jahren entgegen zu wirken. Wenn Sie Saatgut selbst nachbauen, achten Sie darauf, dass in diesen Flächen keine Trespen stehen. Je nach Trespenart, sind die Samen bei der Saatgutaufbereitung nicht immer zu 100% zu entfernen.
Bei Verdacht auf resistente Ungräser haben wir die Möglichkeit einen Test durchzuführen. Wir benötigen dazu eine Tasse voll reife Samen und eine Historie von den eingesetzten Herbiziden der letzten Jahre. Bei Bedarf können Sie uns gerne kontaktieren.